Ein nachhaltiger Anlass in Zürich

So war die erste Green Mile

Salsa tanzen beim Zürichsee, Networking über den Dächern der Stadt, Elektrofahrzeuge testen und viele praktische Tipps für mehr Nachhaltigkeit mit nach Hause nehmen: Die erste Ausgabe der Green Mile in Zürich war ein anregender Mix aus Lernen, Erlebnis und Kontakte knüpfen.

Was ist die Green Mile?

Die Green Mile ist eine Fachveranstaltung für professionelle Event Planner aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die an einer nachhaltigen Gestaltung ihrer Anlässe interessiert sind. Während zwei Tagen können die Teilnehmenden Kontakte zu Branchenkolleg:innen und internationalen Suppliern knüpfen, eine attraktive Destination entdecken und praktische Massnahmen für nachhaltigere Events hautnah erleben.

Warum Zürich?

Es ist kein Zufall, dass die erste Green Mile in Zürich stattfinden durfte. Die Destination setzt mit ihrer Nachhaltigkeitsstrategie einen klaren Fokus auf klimafreundliche, kultur- und sozialverträgliche Angebote. Die zentrale Lage, die kurzen Wege und das hervorragende öffentliche Verkehrsnetz tragen ebenfalls dazu bei, dass nachhaltige Veranstaltungen in Zürich am richtigen Ort sind.

Bei der Planung der Green Mile setzte das Kongressbüro Zürich auf einen Leitsatz, der den Teilnehmenden auch bei einem Vortrag während des Anlasses nahegelegt wurde: «Reduce what you can, offset what you can’t».

Green Mile, Sorell Hotel Zürichberg

Die Green Mile ist nicht nur ein Event über Nachhaltigkeit, sondern zugleich auch selbst ein nachhaltiger Anlass.

Massnahmen zur Reduktion von Emissionen

«Reduce what you can»

Anreise: 50 Prozent der Teilnehmenden sind mit dem Zug angereist und haben somit aktiv dazu beigetragen, die Emissionen der Veranstaltung zu reduzieren.

Catering: Zwei der Menüs, die den Gästen während des Anlasses serviert wurden, waren komplett vegetarisch. Diese Option ist nicht nur klimafreundlicher, sondern spart auch Kosten.

Transport: Die Teilnehmenden haben sich vorwiegend mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuss zwischen den verschiedenen Veranstaltungsstätten bewegt, auch dank der kurzen Wege in Zürich.

Partnerbetriebe: Bei der Auswahl des Hotels, der Lokalitäten, Restaurants und Rahmenprogramme wurde stets deren Engagement für Nachhaltigkeit berücksichtigt.

Give-Aways: Generell gilt: weniger ist mehr. Die Gäste erhielten eine Sigg-Flasche, die sie an den Zürcher Brunnen mit frischem Trinkwasser auffüllen konnten.

Emissionen kompensieren

«Offset what you can’t»

Unvermeidbare Emissionen wurden nach der Green Mile doppelt kompensiert: sowohl durch das Kongressbüro Zürich mit einer Spende an ein Solarprojekt in Madagaskar als auch durch die veranstaltende Organisation MICEboard mit einem Beitrag an ein soziales Projekt in den Niederlanden. Zusätzlich hat das Restaurant LUX die Abendveranstaltung in seinem Haus kompensiert.

Unsere Erkenntnisse

Aus Erfahrung lernen

Gäste involvieren: Viele Teilnehmende haben den Wunsch, zum Nachhaltigkeitsgedanken einer Veranstaltung aktiv beizutragen und der Destination einen bleibenden Nutzen zu hinterlassen. Ideen hierfür sind beispielsweise Müll sammeln, sich für Obdachlose engagieren, Trockenmauern bauen oder unattraktive Ecken aufwerten.

Anreise per Zug: Der Aufwand, die Anreise der Gäste per Zug sowie eventuelle Anreize zu organisieren, darf nicht unterschätzt werden. Die Ressourcen hierfür müssen gut geplant werden.

Entschleunigung: Einige der Teilnehmenden hätten gerne etwas mehr Zeit gehabt, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Es lohnt sich, im Programm bewusst Lücken zu lassen, um den Gästen eigene Entdeckungen oder zusätzliche Pausen zu ermöglichen.

Wenn fliegen, dann richtig: Auch Flugreisen können im Bezug auf Klimafreundlichkeit optimiert werden. Beispielsweise durch direkte Verbindungen, Flüge mit neueren, emissionsärmeren Flugzeugen oder Kompensation der verursachten Co2-Ausstösse. Auch länger bleiben lohnt sich: Denn wer geschäftliche Reisen mit privaten Ferien verbindet, kann auf diese Weise seine Flugreisen reduzieren.

Sinnvolle Give-Aways: Die wiederverwendbaren Trinkflaschen als praktisches Erinnerungsstück an Zürich kamen sehr gut an. Die Gäste nutzten sie bereits während der Veranstaltung und trugen so aktiv zur Abfallvermeidung bei.

Partnerbetriebe

Gemeinsam für Nachhaltigkeit

Das Kongressbüro Zürich kann auf ein starkes Netzwerk von Hotels, Restaurants, Lokalitäten und anderen Partnerunternehmen zählen, die ebenfalls Wert auf Nachhaltigkeit legen. An der Green Mile waren unter anderem folgende Unternehmen beteiligt:

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Kontakt und Nützliches